Schneeflocken
#1

Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 02.06.2011 18:52
von Amadeus | 810 Beiträge | 775 Punkte

Immer wieder interessant ist, wie man überhaupt auf die Rasse WSS gekommen ist.
Also, wie seid Ihr auf Euren Hund gekommen?

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#2

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 02.06.2011 20:02
von DerRobert | 28 Beiträge | 28 Punkte

Naja, bei mir war es wohl sowas wie Liebe auf den ersten Blick. Dieser Blick fiel nicht auf einen echten WSS, da diese hier schon sehr selten sind, sondern auf eine Fotoserie in einem großen allgemeinen Hundeforum. Ich konnte dem Anblick nicht widerstehen und hatte nach zwei Stunden etliche Rassebeschreibungen gelesen und ein Buch bestellt und wär völlig begeistert von der Rasse.

Bevor ich jemals einen solchen Hund berührt oder aus der Nähe gesehen hatte, habe ich Fynn im Internet gefunden und von da an hab ich auf mein Herz gehört und es war die absolut richtige Entscheidung und eigentlich das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Ich habe stundenlang mit der Züchterin telefoniert und bin dann, als nach ein paar Wochen alles Nötige geklärt war, nachts um 1 aufgebrochen, um an einem Tag über 1400 km durch das Schneechaos des 2. Weihnachtsfeiertages 2010 zu fahren und meinen neuen Begleiter abzuholen, der mich auch auf Anhieb sympathisch fand, naja und ich war schon verliebt, als ich seine Fotos gesehen hatte

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#3

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 08.08.2011 22:02
von Amadeus | 810 Beiträge | 775 Punkte
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#4

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 09.08.2011 09:28
von Henry Balu | 737 Beiträge | 681 Punkte

...also dann will ich auch nochmal.

Eigentlich war es Zufall: Ich wollte schon mein ganzes Leben lang einen eigenen Hund als Weggefährten, aber leider haben es damals die äußeren Umstände nicht zugelassen. Im März 2009 hat sich dann endlich mein Traum erfüllt und ein Hund "schneite" in mein Leben.

Im Vorfeld habe ich mich natürlich über die verschiedensten Rassen schlau gemacht - aber eigentlich war von Anfang an klar, dass es ein Hund sein musste, bei dem äußerlich das urtümliche, das wolfsähnliche erhalten geblieben ist, wie es eben bei den Schäferhunden der Fall ist. Ich wollte auch einen Hund mit geradem Rücken! Außerdem war Grundvoraussetzung, dass die Hunderasse als sehr kinderfreundlich/-lieb eingestuft wurde, da es bei uns in der Familie 3 Kinder gibt. Bei meiner Recherche bin ich dann via Zufall über den WSS gestolpert und sein Äußeres hat mich sofort angesprochen, wobei ich ehrlich gesagt immer einen schwarzen Hund wollte und keinen weißen. Aber die Rassebeschreibung und die Beschreibung seines Wesens (Charakter) hat es mir einfach angetan und so bin ich letztendlich immer wieder zum WSS zurückgekommen. Außerdem war von Anfang an klar, dass bei uns ein Welpe einziehen soll, damit Hund und Kinder miteinander groß werden können - und es ist perfekt.

...und ich hab bis heute die Entscheidung für den WSS nicht bereut. Auch an die Farbe und das lange Fell hab ich mich zwischenzeitlich gewöhnt und da mein Hund am glücklichsten ist, wenn er als Schäferschwein durch die Lande toben kann und darf, trägt er ganz oft auch Tarnfarbe.

Meine Mutter sagt immer wieder, dass es auch o.k. gewesen wäre, wenn Henry etwas kleiner wäre aber die Größe wird absolut durch seine liebenswerte Art kompensiert (bei meiner Mutter) - ich wollte ja schließlich immer einen großen Hund und ich finde er ist genau richtig.

Henry ist ja mein erster Hund und dann auch noch ein Schäfer und ein Rüde - hab schon von vielen gehört, dass sie sich das nicht zugetraut hätten. Aber ich hatte Glück - zwischenzeitlich ist er schon ein Großer und zum Glück weiss er sich auch zu benehmen und auch mit unserem Miteinander bin ich sehr zufrieden... . Ich hab durch ihn sehr viel über Hunde gelernt und mein Faible für Hunde ist eigentlich noch größer geworden, als es bereits war. Klar habe ich in seiner Ausbildung auch viele Fehler gemacht, aber trotzdem ....

...ich hab meinen Traumhund gefunden und ich hoffe, dass diese wunderschöne Rasse nicht kaputtgezüchtet wird und dem traurigen Beispiel des DSH folgt.

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#5

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 09.08.2011 09:35
von Henry Balu | 737 Beiträge | 681 Punkte

...ein Nachsatz noch:

Was mich unendlich traurig macht und auch sehr nachdenklich stimmt ist, dass es sehr viele zufriedene WSS-Halter (mit ihren derzeitigen Hunden) gibt, die aber klar sagen, dass der nächste Hund kein WSS mehr sein wird. Diese Entwicklung finde ich sehr traurig und ich frage mich auch immer, warum der nächste Hund dann kein WSS mehr werden wird.

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#6

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 09.08.2011 09:52
von Kyra | 379 Beiträge | 312 Punkte

Ich musste ja echt kurz überlegen wie es bei uns war, bzw wo ich anfangen sollte...
Ich wollte eigentlich schon immer einen Hund. (Ich wollt auch mal ein Pony o.O)
Allerdings hat meine Mum Angst vor Hunden da sie gebissen wurde, ins Gesicht... Zudem war ich, als der Wunsch richtig intensiev wurde, so um die 13 Jahre und das Thema mit der Verantwortung fing an. Du gehst doch eh nicht raus, das ist nur am Anfang interessant etc PP..
Naja, durch eine Freundin meiner Mutti bin ich dann an Kenny geraten, ein Shappendoes. Kenny habe ich täglich abgeholt und bin mit ihm 4-5 Std gelaufen (Schulzeit ist einfach die schönste Zeit) Bei Wind und Wetter und immer dann wann ich ihn holen durfte hab ich ihn geholt. 3 Jahre hatte ich eine wirklich tolle Zeit mit Kenny bis mir meine Eltern geglaubt haben und ich mit 16 meinen (unseren) ersten Hund bekam. Wir sind zwar mit Tieren aufgewachsen aber ein Hund war nie dabei gewesen...
Als es dann um die Entscheidung der Rasse ging waren wir uns sehr schnell einig... Meine Mam war schon immer großer Fan von Huskys, allerdings keine Rasse für uns... Optisch aber die Richtung in die unser Wunschhund ging... Nun war es so, das bei den Fussballturnieren von meinem Dad immer ein Herr mit seiner AC Hündin dabei war. Anka, ein Hund vor dem meine Mutti nie Angst hatte, ein Hund der viel Geduld mit uns Kindern hatte und der stets freundlich war, ein Hund, so hübsch wie selten einer gesehen wurde. DAS war unsere Rasse. Mitlerweile hiess er nicht mehr AC sondern WSS. Wir kauften uns Bücher, recherchierten im Internet nach Züchtern und besuchten diese auch. Lediglich bei einem Züchter, aus Zwingerhaltung, gingen wir mit einem unguten Gefühl nach Hause, aber da wäre es egal gewesen was für eine Rasse er züchtet, es hat einfach nicht gepasst. Letztendlich standen die "white Bandits" und "vom Attilafels" zur Auswahl. Beides mal der erste Wurf, beides Stockhaar Damen und beides Hund die uns überwältigt haben. Bei den white Bandits war die Wurfplanung allerdings noch weit hin und wir wollten ja viel Zeit für den Hund, das alle da sind und man sich kümmern kann, so viel die Wahl auf Kyras Züchter. Und Kyra zog hier ein und veränderte unser aller Leben, komplett. Ja, wir hatten es uns einfacher vorgestellt. Auch hatten wir nie gedacht das wir einen kranken Hund bekommen, wir hatten uns doch so gut informiert, gerade Rücken, keine Überzüchtung , Welpe beim Züchter.... Aber das sind nunmal Dinge die jedem passieren können...

Ob ich mir nochmal einen WSS holen würde? Ich für mich bin den Weissen total verfallen... die Konstellation derzeit, Hund mit Eltern, wohl eher kein Weisser mehr... Also wenn ich mal die Möglichkeit irgendwann habe, einen WSS zu halten, dann hm ja dann, schauen wir mal wo der WSS dann steht...

LG
Lisa

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#7

RE: Wie seid Ihr auf den WSS gekommen?

in Der Weiße Schweizer Schäferhund 10.08.2011 19:23
von White Lady | 105 Beiträge | 105 Punkte

Mein heutiger Ehemann, den ich als Teenie schon unendlich toll fand, hatte '95, als wir uns zu ersten Mal über den Weg liefen, eine AC-Hündin . Ich war vom ersten Augenblick an infiziert, sowohl von dem Typen, als auch vom Hund einfach nur begeistert. Hält übrigens bis heute an .

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